Besuch bei den Verwandten mit der großen Nase

Bevor es in die Osterferien ging, fuhr die Jahrgangsstufe 9 am 8.4. noch ins Neanderthalmuseum in Mettmann. Bei einer Führung, die z.T. in englischer Sprache erfolgte, erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über unsere Verwandten, deren Erbgut sich noch zu gut vier Prozent in uns befindet. Zum Beispiel, dass bis vor 40.000 Jahren Homo sapiens und Neanderthaler nebeneinander lebten (und sich vermischten), oder dass die extrem breite Nase der Neanderthaler wohl dazu diente, die kalte Luft zu erwärmen, bevor sie in die Lunge gelangte. In der Ausstellung ergab sich dabei die Gelegenheit für ein paar schöne Schnappschüsse. Im Anschluss waren dann evolutionsbiologisches Wissen und kriminalistisches Gespür verlangt, denn in einem Workshop (ebenfalls auf Englisch) durften die Schülerinnen und Schüler dann ein forensisches Gutachten anhand von Knochen und Schädeln erstellen und dieses dann vorstellen.