Ausflug zur Burg Altena

Die Klasse 7b vor der Burg

Schülerinnen der Klasse 7b beim "Feuerworkshop"

In diesem Artikel geht es um die Exkursion im Rahmen des Geschichtsunterrichtes der Jahrgangsstufe 7 zur Burg Altena. Aufgrund der Coronalage sind die Klassen in diesem Jahr an verschiedenen Tagen zur Burg gefahren und haben an zwei Workshops teilgenommen.

Wir heißen Lars und Niklas und gehen in die 7A. Wir haben die Exkursion mit Herrn Krähl und Frau Pater unternommen und wollen euch nun einen kleinen Einblick verschaffen. Als erstes wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe beschäftigte sich mit der Entwicklung „vom Knappen zum Ritter“. Die zweite Gruppe konzentrierte sich hingegen darauf, wie man im Mittelalter Feuer machte. Wir werden euch nun in den Tag der ersten Gruppe („Vom Knappen zum Ritter“) führen. Man musste sieben Tugenden abschließen, um Ritter zu werden. Der Tag für „die Knappen“ begann damit, dass sie die erste Tugend Wappenkunde in einem großen Raum mit Gemälden von ehemaligen Herren der Burg Altena abschloss. Die zweite Tugend lautet: Tapferkeit. In dieser Tugend konnten wir uns selbst von dem Gewicht eines Kettenhemdes und eines Helmes überzeugen. In der dritten Tugend lernten wir, welche Tischmanieren es im Mittelalter gab, und wie damals gegessen wurde. Dort haben wir besprochen, dass die linke Hand nicht auf den Tisch gehört, da sie damals zum Abwischen des Gesäßes verwendet wurde. Sie aßen mit Holzlöffeln, Dolchen und der rechten Hand. In der vierten Tugend lernte man, wie man mit einer Armbrust schießt. Dort musste man mit der Armbrust in einen Ring schießen, welcher ein Wildschwein verkörperte. Eine der wichtigsten Tugenden war damals der Glauben. Um uns in die Zeit hineinzuversetzen, sprachen wir ein Gebet und besichtigten die kleine Kirche auf Burg Altena. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, waren Ritter nicht immer nur Kriegsmaschinen, sondern sorgten auch für Gerechtigkeit. Hierfür benötigte ein Ritter allerdings einen Gegenstand, mit welchem er beweisen konnte, dass er mächtig ist. Zu diesem Zweck nutzte er ein Schwert, welches wir selbst führen durften. Kommen wir nun zur letzten Tugend. Diese Tugend heißt Liebe. Dort haben wir uns die feierlichen Zelte angeschaut und einen kleinen Begrüßungstanz einstudiert. Dazu haben sich die Jungen gegenüber der Mädchen gestellt und einen kleinen Tanz einstudiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Feuerworkshops wurden zunächst durch die Burg Altena geführt. Bei diesem Rundgang wurde gezeigt, wozu man damals Feuer nutzte. Die Gruppe sah zum Beispiel einen Feuerofen, der zum Schmelzen von Eisen genutzt wurde. Anschließend wurde mit Hilfe eines Feuersteines und einer Eisenstange Feuer gemacht. Das kleine Feuer wurde dann mit einem Blasebalg (Luftpumpe) immer größer. Zum Schluss entstand mithilfe von sehr viel Brennmaterial und dem Blasebalg ein großes Feuer.

Dies war ein kurzer Einblick in diesen erlebnisreichen Tag. Vielen Dank an alle, die diesen schönen Tag für die siebten Klassen ermöglicht haben.

Niklas und Lars (7a)